Rückblicke

Rückblick 2019

Am Tag der offenen Tür 6. Oktober 2019 fand die 5. Kunstausstellung von Brigitte Schäfer zum Thema „Spurensuche – Finderglück“ statt. Einen Überblick über die bisherigen Ausstellungen finden Sie hier: Ausstellungen.

Am Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019] konnten wir zahlreiche Gäste zum Vortrag der Ennepetaler Künstlerin Brigitte Schäfer „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur. Bauhausbewegung“ und zu den Führungen durch das Museum begrüßen.

Am 19. Mai 2019, dem Internationalen Museumstag, hatte unser Museum geöffnet. Neben Führungen wurden
die Vorträge “Eisenguss im Bauwesen. Historische Beispiele an Rhein und Ruhr” von Marc Blum und “Schmieden und Gießen in der Kunst. Beispiele im Industrie-Museum Ennepetal.” von Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp angeboten. Aus Anlass des Museumstags wurde anschließend unser neuester Ausstellungsbereich „Die Arbeitsleistung Ennepetaler Frauen – Sozialgeschichte im Industriezeitalter“ durch Frau Bürgermeisterin Imke Heymann feierlich eröffnet.

Rückblick 2018

Erneut ein voller Erfolg war der bereits zum 7. Mal veranstaltete „Kreative Weihnachtsmarkt“ im Industrie-Museum am 15. und 16. Dezember 2018. Sehr beliebt bei den vielen Besuchern waren die Stände mit kreativen Geschenkideen von ausgewählten Anbietern und das weihnachtliche Angebot an Speisen und Getränken.

Den traditionellen Jahresabschluss bildete am 8. Dezember 2018 die Barbara-Feier des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. mit einem Gedenken an die Heilige Barbara und einem unterhaltsamen Jahresrückblick.

Am 20. November 2018 fand im Haus Ennepetal der Film- und Vortragsabend des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. statt. Auf dem Programm standen

  • der Film „Takt der Arbeit“ von Horst Groth über ein Projekt der Grundschule Wassermaus im Krenzer Hammer
  • der Film „Meine Tante Elisabeth“ von Horst Groth über die Ennepetaler Künstlerin Elisabeth Altenrichter-Dicke
  • die Uraufführung des Films „Faszinierende Unterwelt“ von Horst Groth über die Erforschung der Klutert- und der Bismarck-Höhlen

und der

  • Vortrag „Bergbau- eine Ära geht zuende“ der Ennepetaler Künstlerin Brigitte Schäfer

Bereits zum 2. Mal führten vom 5. bis 7. November 2018  Rainer Finke und Reinhard Bückers in Zusammenarbeit mit der SIHK zu Hagen ein Seminar „Handformguss“ mit 9 Teilnehmern im Industrie-Museum Ennepetal durch.

Zum Tag der offenen Tür am 7. Oktober 2018 fand die 4. Tagesausstellung von Frau Schäfer mit Malerei und Papierobjekten im Backsteingebäude statt. Thema ihrer Arbeiten von 2018 ist „Feuer und Glut“, das in unmittelbarer Nähe des Schmiedefeuers und von geschmolzenem Metall erlebbar wurde.

Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 stellte die Ennepetaler Künstlerin Brigitte Schäfer im Industrie-Museum interessierten Besuchern ausgewählte Malereien und Fotografien mit Bezug zur Industriekultur vor. Anhand der Werke erläuterte sie die sozialpolitischen und zeitgeschichtlichen Hintergründe der Künstler und ihrer Motive. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Museums.

Am 22. März 2018 trafen sich die Mitglieder des „Arbeitskreises Museum – Frauen in der Industriegeschichte“ im Café des Industrie-Museums. Besprochen wurden u. a. Möglichkeiten der Darstellung des Alltagslebens der Familien und Frauen der ehemaligen Giesserei-Arbeiter im Industrie-Museum.

Der in Zusammenarbeit mit der SIHK Hagen entwickelte zweitägige Prüfungsvorbereitungskurs „Herstellen eines Gussstücks mittels Handmodells“ fand erstmalig am 5. und 6. Februar 2018  mit ca. 11 Teilnehmern aus namhaften Unternehmen im Industrie-Museum Ennepetal statt. Er soll in jedem neuen Ausbildungsjahr wiederholt werden. Weitere Informationen unter Prüfungsvorbereitung Handformguss

Rückblick 2017

Am 9. Dezember 2017 trafen sich Mitglieder und Freunde des Förderkreises Industriekultur zur traditionellen Barbara-Feier im Industrie-Museum Ennepetal.

Erneut ein voller Erfolg war der 6. Kreativ-Weihnachtsmarkt im Industrie-Museum Ennepetal am 16. und 17. Dezember 2017.

Am 21. November 2017 fand der diesjährige Film- und Vortragsabend des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. statt. Auf dem Programm standen der Film „Mit dem Teckel in die Vergangenheit“ von Horst Groth
sowie der Vortrag „Übersicht Formgebungsverfahren“ von Prof. Dr.-Ing. Helmut Richter (em.), Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik.

Am 19. Oktober 2017 stellte im Café des Industrie-Museums Ennepetal der Arbeitskreis „Frauen im Industriezeitalter“ sein historisches Kochbuch „Was war in den Henkelmännern?“ vor. Erhältlich ist das Buch in der Stadtbücherei Ennepetal.

Die Ennepetaler Künstlerin Brigitte Schäfer hielt am 19. Oktober 2017 im Café des Industrie-Museums Ennepetal einen Vortrag über Industrie-Malerei und ging dabei auf sozial- und industriegeschichtliche Aspekte ein.

Am Tag der offenen Tür am 1. Oktober 2017 fand im Backsteingebäude eine Kunst-Ausstellung zum Thema „Natur und Technik“der Ennepetaler Künstlerin Brigitte Schäfer als 3. Tagesausstellung statt.

Zum Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 im Industrie-Museum Ennepetal präsentierte der Gevelsberger Künstler Jürgen Ungereine Auswahl der Bilder mit Industrielandschaften, die er 2015 dem Museum gespendet hatte.

Vom 15. bis 24. September 2017 wurde im Industrie-Museum Ennepetal die Kunstausstellung „Wahrheit – Truth“ mit Werken von Künstlern aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland gezeigt (weitere Informationen auf der Internetseite des Organisators „Kunstraum EN“)

Am 23.und 24. September 2017 war das Industrie-Museum gemeinsam mit der GEBAL mit einem Stand auf der Stadtfete Ennepetal vertreten.

Der beliebte Film von Horst Groth „10 Jahre Industrie-Museum Ennepetal“ ist ab sofort auf unserer Seite Videos abrufbar.

Die Gevelsberger Künstlerin Renate Schmidt-V. spendete dem Industrie-Museum ein Hintergrundbild für die lebensgroße Figut eines Schmieds, die Friedrich-Wilhelm Schlottmann für das Museum angefertigt hatte. Vervollständigt wird das Ensemble aus Figur, Amboss und Hintergrundbild durch eine Frauenfigur mit „Henkelmann“, die Frau Renate Schmidt-V. als Leihgabe zur Verfügung stellt. Der komplette Aufbau ist nun gemeinsam mit anderen Modellen zur regionalen Industriegeschichte im „Schlottmann-Raum“ des Museums zu sehen.

Am 8. und 9. Juli 2017 bildete der Saal des Industrie-Museums den Rahmen für die Ausstellung „L’évolution“ von Werken des aus Marokko stammenden Gevelsberger Künstlers Aziz El Khiar.

Am 4. Juli 2017 veranstaltete die SIHK Hagen im Industrie-Museum Ennepetal erstmalig einen TEC DAY der für den Raum Ennepetal und Umgebung im Rahmen der Berufsfelderkundung „k.A.o.A.“ (kein Abschluss ohne Anschluss). Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 aller Schulformen konnten sich über technische Berufe informieren.Aktiv beteiligt haben sich die Firmen C. D. Wälzholz, Altenloh, Brink & Co. KG (ABC), Otto Vollmann GmbH, Friedrich Ischebeck GmbH, Jürgens GmbH, Titan Umreifungstechnik GmbH und BIW Isolierstoffe GmbH.

Auch in diesem Jahr hat sich das Industrie-Museum Ennepetal am Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 beteiligt. Auf dem Programm standen die Filme von Horst Groth “Mit dem Teckel in die Vergangenheit” und “Die Idee des Friedrich Wilhelm Schlottmann” sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Döpp “Kunstguss von Metallen – Beispiele aus alter und neuer Zeit.” Zusätzlich wurden Führungen angeboten. Unter den ca. 40 Gästen war auch eine industriegeschichtlich interessierte Gruppe ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma VARTA aus Hagen-Haspe.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit erneut vielen Besuchern sind wir am ersten Tag der offenen Tür am 2. April gut in die neue Saison gestartet!

Die Vorführ- und Mitmachgießerei des Industrie-Museums Ennepetal ist seit Januar 2017 auch auf der „Pädagogischen Landkarte der Außerschulischen Lernorte in NRW vertreten.

Rückblick 2016

Am 27.11.2016 wurden im Industriemuseum 100 gespendete Kunstwerke der Künstler des Kulturgarten NRW zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizes Emmaus versteigert.

Am 3.12.2016, 17 Uhr fand die traditionelle Inhaltsseite „“ in der Kategorie „“ nicht vorhanden!] im Industrie-Museum statt.

Sehr erfolgreich war der 5. „Kreative Weihnachtsmarkt“ im Industrie-Museum am 10. und 11.12.2016.

Am 15. November konnten ca. 50 Besucher zum traditionellen Film- und Vortragsabend des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. begrüßt werden. Der Abend begann mit der Uraufführung des Films über 10 Jahre Industrie-Museum Ennepetal von Horst Groth. Es schlossen sich an ein Vortrag von Astrid Dörnemann, ThyssenKrupp Archiv Duisburg, über die Vorgeschichte des 1953 gedrehten Films „Der Eisenwald“ über die Geschichte des Siegerlands mit anschließender Filmpräsentation und ein Bildvortrag von Edgar Bergstein, Minden, über die Gießerei Brackelsberg. Den Abschluss bildete der Vortrag von Thomas Holland-Letz, Ennepetal, „Dubbel, Hütte & Co. – Klassiker der technischen Fachliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts“.

Am 4. Juni 2016 machten die Teilnehmer des 2. Treffens der Freunde der Oldtimer-Cabriolets des Karosserieschneiders Karl Deutsch Station am Industrie-Museum Ennepetal.

Am 22. Mai 2016 beteiligte sich das Industrie-Museum Ennepetal erneut am Internationalen Museumstag mit folgenden Angeboten. Ca. 30 Besucher konnten zur Filmvorführung „Vom Kohlstadt-Hammer zum Industrie-Museum“ von Horst Groth und zu einem Vortrag von Prof. Reinhard Döpp zu ausgewählten Kunstguß-Expoanten begrüßt werden. Ehrenamtliche Museumsmitarbeiter boten Führungen und Erläuterungen der thematischen Sammlungen an.

Mit dem Tag der offenen Tür am 3. April 2016 sind wir sehr gut in die neue Saison gestartet. Ein großer Erfolg an diesem Tag war auch die große Benefiz-Veranstaltung des Deutschen Kinderschutzbundes e.V.(DKSB), Ortsverband Ennepetal im Festsaal des Museums. Originale von 36 Künstlern wurden durch Werner Hahn (theaterhagen) als Auktionator meistbietend für den DKSB versteigert. Der komplette Erlös geht an den DKSB für bedürftige und Flüchtlingskinder.

Rückblick 2015

Bereits zum 4. Mal fand am 12. und 13. Dezember 2015 ein Kreativ-Weihnachtsmarkt mit ca. 50 regioalen Ausstellern und zahlreichen Besuchern im Industrie-Museum statt.

Am 5. Dezember 2015 fand zum 5. Mal im Industrie-Museum Ennepetal eine traditionelle Barbara-Feier statt. Nach einer Ansprache von Herrn Prof. Döpp als Vorsitzendem des Förderkreises, der Verlesung der Legende von der heiligen Barbara und einem Jahresrückblick klang die Feier mit einem gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken aus.

Der Stadtsportbund Ennepetal veranstaltete am 28. November 2015 seinen diesjährigen Sportlerball im Industrie-Museum Ennepetal.

Ein begeistertes Publikum erlebte am 21. November 2015 die Altenvoerder Rocknacht for Light, veranstaltet von der IG Altenvoerde zur Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung
mit den Gruppen Mayqueenund Beat Radicals.

Am 17. November 2015 fand die diesjährige Film– und Vortragsveranstaltung des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. statt. Gezeigt wurden ein Film von Horst Groth über die letzte aktive Zeit der Eisengießerei Kruse und ein Film von Hardy Lahme über den Ahlhauser Hammer. Es folgte ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp: „Adolf Ledebur (Freiberg), Bernhard Osann (Clausthal) und Eugen Piwowarsky (Aachen): Drei Pioniere der Eisen­hütten­­kunde und des Gießerei­wesens“. Aus aktuellem Anlaß zusätzlich in das Programm aufgenommen wurde der Film von Horst Groth „Aus Gottfried wird Al Shalom“ über den kürzlich verstorbenen Ennepetaler Maler Gottfried Wieberneit.

Vom 25. bis 27. September war das IME mit einem Infor­mations­stand gemeinsam mit der GEBAL auf dem Stadtfest „Ennepetal mittendrin“ beteiligt.

Am 13. September 2015 beteiligte sich das Industrie-Museum Ennepetal am Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“. Angeboten wurde u. a. ein traditionelles Gießen von Zinnfiguren. Herr Prof. Döpp würdigte in einem Vortrag das Wirken des vorbildlichen Forschers und Lehreres Prof. Dr.-Ing. Eugen Piwowarsky, der 1929 an der RWTH Aachen das Institut für Allgemeine Metallkunde und das Gesamte Gießereiwesen der Eisen- und Nichteisenmetalle begründet hat.

Am 31. Juli 2015 hielt der Bundesvorsitzende der FDP Christian Lindner im Industrie-Museum Ennepetal einen Vortrag lzum Thema „Handwerk und Mittelstand“.

Am 22. Juli 2015 fand im Industrie-Museum Enneptal eine Veranstaltung zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ mit 200 Gästen statt. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen referierte zur Frauenförderung beim Arbeitgeber Bundeswehr. An der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligten sich Vertreter der regionalen und überregionalen Wirtschaft, u. a. Volker Schlinge, Geschäftsführer Personal der Galeria Kaufhof GmbH und Dieter Siekermann, ehemaliger Geschäftsführer der Ferdinand Bilstein GmbH & Co. KG (febi), Ennepetal.

Am Tag der offenen Tür am 5. Juli 2015 zeigte die Künstlerin Brigitte Schäfer (Ennepetal-Voerde) Skulpturen und Bilder, die von Orten der regionalen Industriegeschichte inspiriert wurden.

Auf der Internationalen Gießerei-Fachmesse GIFA 2015 vom 16. bis 20. Juni in Düssel­­dorf zeigte das IME einige typische Beispiele zur Gießerei-Fertigungs­technik: Kernblas­maschine, Rüttelpress-Formmaschine und Modell eines Drehtrommelofens sowie Eisen- und Nichteisen-Gussteile der Ennepetaler Gieße­reien. Sehenswert war auch eine gegossene Garten­leuchte der Ennepetaler Firma Dahlhaus.

Anlässlich des Tages der offenen Tür am 7. Juni 2015 wurdeeine Ausstellung des Voerder „Malkasten“ von Irmtraud Werthschulte (http://www.malkasten-en.de)gezeigt.

Am 17. Mai 2015 beteiligte sich das Industrie-Museum Ennepetal am Internationalen Museumstag unter dem Motto „Museum.Gesellschaft.Zukunft“. Aus diesem Anlass wurde ein von Adam Dörr (Frankenthal) geschaffenes Modell eines Drehtrommelofens feierlich dem Museum übergeben. Dieser Ofentyp wurde 1927 von der Ennepetaler Firma J. D. Brackelsberg patentiert und hatte große Bedeutung für die Gießerei-Industrie. Herr Dörr und Herr Prof. Döpp informierten über die Geschichte dieses Ofentyps und seine historische und aktuelle Bedeutung.
Anschließend wurde der Film „Frauen – Zeitzeuginnen der Industrie“ von Horst Groth gezeigt. Dieser mehrfach preisgekrönte Film ist in Zusammenarbeit mit dem Ennepetaler Arbeitskreis Frauengeschichte in der Industriekultur entstanden und wurde zwischenzeitlich in das Bundesfilmarchiv aufgenommen. Auch das Museums-Café hatte geöffnet.

Am 7. Mai 2015 traf sich der „Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet“ im Industrie-Museum Ennepetal. Ca. 50 Teilnehmer informierten sich u. a. über die Denkmallandschaft in Ennepetal (Vortrag von Herrn Möllenberg) und über die Arbeit der Industriedenkmal-Stiftung. Herr Professor Döpp führte die Teilnehmer auch durch das Industrie-Museum.

Eine Premiere im Industrie-Museum war der Nachtflohmarkt am 18. April 2015 mit ca. 1000 Besuchern.

Am 16. April 2015 fand die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. im Industrie-Museum statt. Neben den Berichten von Vorstand und Schatzmeister und einigen Regularien standen vor allem Wahlen auf der Tagesordnung. Herr Dr. Hans Höfinghoff wurde zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Herr Rainer Bösebeck wurde als Schatzmeister wiedergewählt. In den Beirat gewählt wurde Rainer Finke.

Erfreulich gut besucht war der 1. Tag der offenen Tür in diesem Jahr am 5. April 2015. Erstmalig in Betrieb war die Transmissionsanlage, die eine histrorische Methode zur Kraftübertragung aus den Zeiten der Dampfmaschinen und der ersten Elektromotoren demonstriert. Die Ausstellung „ARTEMISS und ihre Freunde“ der Galerie Villa Hühn zeigte Kunstwerke, deren Verkaufserlös von den Künstlern zugunsten der Tierschutzorganisation „Animal’s Angels

Rückblick 2014

Zum Tag der offenen Tür am 5. Oktober2014 konnten wir neben erneut zahlreichen Besuchern auch eine Gruppe der „Leobener im Revier“ (Absolventen der Montanuniversität Leoben/Steiermark, die heute im Ruhrgebiet leben) und eine chinesische Delegation des Deutsch-Chinesischen Kooperationsbüros für Industrie und Handel Nürnberg begrüßen.

„Jungs und Männer“ trafen sich am 20. September 2014 im Industrie-Museum Ennepetal zum traditionellen Gießen von Zinnfiguren.

Am 14. September 2014 wurden aus Anlass des Tages des offenen Denkmals (zentrales Motto: „Farbe“) die Industrielandschaften des Gevelsberger Künstlers Jürgen Unger erstmals im Industrie-Museum Ennepetal gezeigt. Hier einige Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung mit ca. 60 Gästen:

12. August 2014: Der Gevelsberger Künstler Jürgen Unger übergibt der Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal ca. 40 seiner Werke mit Industrielandschaften aus der Region. Eine Auswahl der Bilder wird anläßlich des Tages des offenen Denkmals am 14. September 2014 im Industrie-Museum Ennepetal gezeigt. Später sollen die Werke auch dauerhaft im Museum ausgestellt werden.

Am 16. Juli 2014 besuchte eine Gruppe der Heimatstube Sprockhövel das Industrie-Museum Ennepetal.

Am 26. Juni wurde der 52. Ennepetaler Heimatbrief 2013 im Industrie-Museum vorgestellt.

Am 21.Juni 2014 fand zum ersten Mal das Projekt „Zinngießen für Mädchen und Frauen“ im Industrie-Museum statt. Hierzu konnten 18 Teilnehmerinnen begrüßt werden. Gegossen wurden diesmal keine Zinnsoldaten, sondern z. B. Engel. Die Hagener Künstlerin Mechthild Schiehold gab Unterstützung bei der Gestaltung der Figuren und bei ihrer Zusammenstellung. Dieses Projekt wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Junges EN“ der AVU gefördert. Hier einige Impressionen dieses gelungenen Tages:

Wie viele andere Museen in Deutschland und weltweit beteiligte sich auch das Industrie-Museum Ennepetal am Sonntag den 18. Mai 2014am Internationalen Museumstag. Um 11 Uhr eröffnete Prof. Dr. Reinhard Döpp, der Vorsitzende des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. und der Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal, den Tag mit einer kurzen Ansprache. Er ging dabei auf das diesjährige zentrale Motto des Museumstages “Sammeln verbindet” ein und erinnerte daran, dass Sammeln neben dem Jagen eine der ursprünglichen menschlichen Tätigkeiten war, um das Überleben zu sichern. Heute deckt die Menschheit ihren Bedarf überwiegend aus industrieller Produktion, deren lange Tradition im Museum lebendig erhalten wird. Anita Schöneberg, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal, betonte in ihrem Grußwort, dass viele Ennepetaler Bürger im privaten Rahmen leidenschaftliche Sammler sind. Für große Sammlerstücke wie alte Maschinen benötigt man jedoch ein Museum. Frau Schöneberg dankte den Ehrenamtlichen des Museums für ihr Engagement und zeigte sich zuversichtlich, dass auch der neu gewählte Stadtrat das Museum aktiv unterstützen wird.
Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit, ausgewählte Sammlungen des Museums in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Am 16. Mai 2014 besuchte eine Gruppe der Caritas Hagen das Industrie-Museum. Unter fachkundiger Anleitung betätigten sich die Besucher in der Vorführ- und Mitmachgiesserei.

Am 4. Mai 2014 fand wieder ein Tag der offenen Tür statt. Der Oldtimertreff hatte diesmal den Schwerpunkt Cabrios – passend zum schönen Frühlingswetter.

Am 10. April 2014 trafen sich die Mitglieder des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. zur Jahreshauptversammlung.

Am 7. April 2014 stellte Prof. Reinhard Döpp das Konzept des Industrie-Museums auf einer öffentlichen Veranstaltung der Ennepetaler FDP im Museum vor.

Der 1. Tag der offenen Tür nach der Winterpasue am 6. April 2014 war ein voller Erfolg. Die Beteiligung am Oldteimer-Treff mit dem Schwerpunkt „Borgward-Fahrzeuge und Kübelwagen“ war so groß, dass ein benachbartes Gelände zusätzlich genutzt werden mußte. Erstmals in Aktion war der neue Schmiede-Arbeitsplatz.

Rechtzeitig zur Saisoneröffnung wurde Anfang April 2014 unser aktualisiertes Faltblatt fertig.

Am 27. März 2014 hielt Dr.-Ing. Hans Schlingloff aus Brühl im Industrie-Museum Ennepetal einen Vortrag zu den Eigenschaften von Formsanden und Bindemitteln.

Am 23. März 2014 wurde Prof. Dr. Reinhard Döpp für sein Engagement für das Industrie-Museum durch den CDU Stadtverband Ennepetal mit dem Titel „Fuchs des Jahres“ geehrt.

Am 22. März 2014 übergab Friedrich Wilhelm Schlottmann, Ehrenmitglied des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V., dem Industrie-Museum das von ihm neu geschaffene Modell einer Friktionspresse. Die feierliche Übergabe erfolgte in Anwesenheit von Dr. Arnim Brux, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, und von Wilhelm Wiggenhagen, Bürgermeister der Stadt Ennepetal. In kurzen Grußworten würdigten beide Politiker die Verdienste von Herrn Schlottmann für die Aufarbeitung der heimischen Industriegeschichte. Das neue Exponat wird Teil der Ausstellung mit Modellen von Herrn Schlottmann.

Am 10. Februar 2014 hielt die SPD-Ratsfraktion eine öffentliche Sitzung im Industrie-Museum Ennepetal ab, zu der auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren, um sich über die Arbeit und die aktuellen Pläne des Museums zu informieren. Bürgermeister-Stellvertreterin Anita Schöneberg und SPD-Fraktionsvorsitzender Volker Rauleff sicherten dem Vorhaben, die Stadt Ennepetal enger in das Museum einzubinden, ihre Unterstützung zu. Teilnehmer war auch der Ennepetaler Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, der dem Kuratorium der Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal angehört.

Die Fachzeitschrift GIESSEREI widmete in Ausgabe 1/2014 dem Industrie-Museum Ennepetal ihr „Foto des Monats“.

Hier finden Sie einen Auszug aus dem Heft.

Am 20. Januar 2014 besuchten der Ennepetaler Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und die CDU-Ratsfraktion das Industrie-Museum Ennepetal. Die Politiker informierten sich über die Arbeit der Stiftung Industrie-Kultur Ennepetal und des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e. V. Anlaß des Besuches war die geplante Beteiligung der Stadt Enneptal an der Stiftung Industrie-Kultur zur langfristigen Sicherung des Museums.

Rückblick 2013

Ein voller Erfolg war der vom Förderkreis Industriekultur Ennepetal organisierte 2. Kreativ-Weihnachtsmarkt am 15. Dezember 2013 im Industrie-Museum Ennepetal].

Mehr als 30 Aussteller boten im stimmungsvoll geschmückten Saal des Backsteingebäudes zumeist selbst gefertigte Geschenkideen an, wie z. B. Bekleidung, Bilder, Schmuck, Accessoires, Edelsteine & Mineralien, Honig, Honigkerzen, Krippen, Marmelade + Likör und Seidenmalerei.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die Sängerfreunde der Feuerwehr Oberbauer.

Am 7. Dezember 2013 fand zum 3. Mal die traditionelle Barbara-Feier im Industrie-Museum Ennepetal statt. Die heilige Barbara ist die Schutzheilige u. a. der Bergleute und Gießer.
Nach einem Grußwort des Ennepetaler Bürgermeisters Wilhelm Wiggenhagen, in dem dieser die Bedeutung des Museums für Ennepetal und die Region herausstellte, und einige Beiträgen zur Legende der Heiligen Barbara, gab Rainer Finke einen Rückblick auf die Aktivitäten im Jahr 2013. Hierbei unterstützten ihn Teilnehmer des Giesserei-Projektes mit der Realschule Ennepetal und einige ehrenamtliche Helfer des Museums mit Berichten über ihre Aktivitäten und ihre Motivation sowie durch die Vorführung des Films „Enegel und mehr“ von Horst Groth. Den würdigen Abschluß bildeten die Verlesung der Meistersprüche aus dem Gedicht „Die Glocke“ von Friedrich Schiller sowie Rezitationen zweier historischer Gedichte zur Heiligen Barbara aus akademischen Bereich. Daran an schloß sich der gemütliche Teil im Café des Schieferhauses.

Ein voller Erfolg mit einem ausverkauften Haus Ennepetal war die Film- und Vortragsveranstaltung des Förderkreises Industriekultur Ennepetal am 12. November 2013. Gezeigt wurden zunächst drei Filme von Horst Groth. „Es begann mit einem Faden“ erhielt den 2. Preis der nicht kommerziellen Filmemacher auf der Landesebene NRW und die Bronze-Medaille im Wettbewerb Doku.2013 des Bundesverbandes Deutscher
Film-Autoren (BDFA). Es folgte die  Uraufführung des Films „Stadtgeschichten“, der in Ennepetal spielt. Der Film „Engel und mehr“, gleichfalls eine Uraufführung, ist eine  Reportage über das Projekt
Zinngießen für Jung und Alt im Industrie-Museum Ennepetal. Zum Abschluss blickte Jochem Schulte, ehemaliger Redaktionsleiter der Westfälischen Rundschau, in einem Vortrag auf seine journalistische Arbeit zurück.

Am 23./24. November 2013 fand in der Praxis Roman Krużycki die Ausstellung „Kunst trifft Industrie“ statt. Einige der gezeigten Fotos entstanden im Industrie-Museum Ennepetal. Den Erlös der Ausstellung spendete Herr Dr. Krużycki an den Förderkreis Industriekultur Ennepetal e. V. Wir danken herzlich!

Auch 2013 fanden an jedem 1. Sonntag der Monate April bis November „Tage der offenen Tür“ statt.

Rückblick 2012

Ein besonderer Höhepunkt und feierelicher Abschluß des Jahres war die schon zum zweiten Mal ausgerichtete Barbara-Feier im Dezember.

Jubiläumsfeier

2012 war ein doppeltes Jubiläumsjahr: 10 Jahre Förderkreis Industriekultur Ennepetal e. V. und 5 Jahre Industrie-Museum Ennepetal.
Daher schloß sich an die Mitgliederversammlung am 1. März 2012 eine kleine Jubiläumsfeier an.

Ein besonderes Ereignis war der lebhafte und systematisch gestaltete Tag 20. April 2012 mit einer Schülergruppe aus Mönchengladbach.
Auf Anregung von Dipl.-Ing Wolfgang Baumgart, Geschäftsführer der OCC Gesellschaft für physikalische Meßtechnik und kybernetische Systeme mbH, besuchten Schüler und Schülerinnen des Leistungskurses eines Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums mit ihren Lehrern das Industrie-Museum Ennepetal. Hier wurden nicht nur die elementaren Schritte der Formherstellung erläutert und handgreiflich erlebt, sondern durch „Thermische Analyse“, d. h. Aufnahme von Temperatur-Zeit-Kurven, an OCC-Geräten das Abkühlungs- und Erstarrungsverhalten der Aluminium-Silicium-Schmelzen anschaulich dargestellt. Die Resonanz bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unseres Förderkreises und befreundeter Firmen sowie bei den aktiv mitwirkenden und „außerschulisch“ lernenden Schülern und Begleitern war sehr positiv.
Näheres unter http://www.get-in-form.de und in der Zeitschrift Giesserei 99 (2012), Nr. 5, S. 12: „Nachwuchsförderung. Schulgießerei zeigt Gusserstarrung“.

Am 6. Mai 2012 erfolgte in Anwesenheit von Landrat Dr. Arnim Brux und Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen die feierliche Eröffnung der Ausstellung von Modellen zur Industriegeschichte von Friedrich Wilhelm Schlottmann, die nun in einem repräsentativen Raum im Industrie-Museum eine neue Heimat gefunden haben.

Im Projekt MetallKunstWeltEN machte sich eine Schülergruppe der Effey-Schule im Krenzer Hammer und im Industrie-Museum mit traditionellen Verfahren der Metallverarbeitung vertraut, führte Gespräche mit Zeitzeugen und fertigte eigene, künstlerisch orientierte Objekte durch Schmieden und Gießen an. Eine Ausstellung mit diesen Werken und der Dokumentation der Projektwochen wurde am 1. Juli 2012 im Industrie-Museum in Anwesenheit der stellvertretenden Bürgermeisterin Anita Schöneberg, des Direktors der Effey-Schule Peter Hillebrand sowie vieler Gäste feierlich eröffnet. Weitere Informationen zum Projekt MetallKunstWeltEN sowie eine Bildergalerie finden Sie unter MetallKunstWeltEN

Am 8. September 2012 wurde in Anwesenheit des Bürgermeisters Wilhelm Wiggenhagen und des Staatssekretärs im Bundesarbeitsministerium Dr. Ralf Brauksiepe die einwöchige Ausstellung »inartefaktum« im Industrie-Museum eröffnet – eine gemeinsame Initiative der Künstlergruppen Kunstraum EN aus Ennepetal und Portaelskring aus der Ennepetaler Partnerstadt Vilvoorde, Belgien. Die Ausstellung thematisiert die gemeinsame, von der Eisenverarbeitung geprägte industrielle Tradition der beiden Städte.

Auch in diesem Jahr hat sich das Industrie-Museum am Tag des offenen Denkmals (9. September 2012) beteiligt. So war das Museum Endpunkt einer historischen Landpartie im Oldtimer-Omnibus unter Führung durch den Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, in der, ausgehend vom Denkmal Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg), auch der Krenzer Hammer und der Holzkohlenmeiler im Hülsenbecker Tal angesteuert wurden.

Film und Vortragsabend

Horst Groth zeigte seine Filme „Oldtimer“ und „Übergabe der Schlottmann Modelle“.

Diplom-Theologe Ansgar Döpp hielt den Vortrag „Die Metalle im Alten Testament und ihre Symbolik-erläutert am Bau des Tempels Salomons“

Hanspeter Rieder hielt den Vortag „Feuer, Dampf und Rauch –  Die Eisenbahn in der Bildenden Kunst“

Rückblick 2011

Neue Exponate:

Bilstein – Fahrwerksfunktionsmodell

Die Firma ThyssenKrupp BILSTEIN aus Ennepetal hat dieses ganz besondere Exponat dem Förderkreis Industriekultur Ennepetal e.V. zu Anschauungszwecken zur Verfügung gestellt. Es demonstriert den Unterschied von Öl- und Gasdruck- Dämpfern.

Aus dem BILSTEIN Motorsportprogramm stammte die Idee der anschaulichen Simulation, die u.a. auf der Jochen Rindt Show in Essen (re.) in den 1970er Jahren präsentiert worden war. Später stand das Funktionsmodell fast 20 Jahre in der Rosso Bianco Collection (Peter Kaus), einem Museum für  sportliche Oldtimer u. Rennwagen in Aschaffenburg. 2006 kam es zurück nach Ennepetal.

Nach langer Vorbereitung wurde das Funktionsmodell im Industrie-Museum Ennepetal der Presse vorgestellt. Die Auszubildenden Bastian Bankwitz und Thorsten Stiebler hatten unter Anleitung des Schlossermeisters Göttert und der für die Elektrik zuständigen Ausbilder Kara und Kaufmann das alte Modell überholt, gereinigt, gestrichen – also rundum in Stand gesetzt. Natürlich wurde den heutigen geänderten Sicherheitsvorschriften ebenfalls Rechnung getragen und das Modell entsprechend eingehaust.

„Für die Auszubildenden war das nicht nur Lernen am Detail oder am einzelnen Werkstück, sondern in seiner Gesamtheit,“ betont Ausbilder Kaufmann und erhält von den Azubis Bankwitz und Stiebler die Zustimmung, dass eine solche Abwechslung im Arbeitsalltag auch richtig Spaß macht.

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp bedankte sich im Namen des Förderkreises Industriekultur Ennepetal e.V. besonders bei den Auszubildenden und Ausbildern, sowie bei den Herren Miska, Münstermann und Wörmann von ThyssenKrupp BILSTEIN für ihre Unterstützung.

Nun kommt das BILSTEIN Fahrwerksfunktionsmodell als anschauliches Museumsexponat zu neuen Ehren.

Mikrowelle im Charme der 60er Jahre

Der ehemalige Mitinhaber der Schwelmer Herdfabrik Boecker, Walter Boecker, stellte dem Förderkreis Industriekultur Ennepetal e.V. zwei Fabrikate aus seiner ehemaligen Produktion zu Anschauungszwecken zur Verfügung.

Was auf den ersten Blick aussieht, wie eine Waschmaschine mit Haube, stellt die Versuche des Garens mit konzentrierter Wärmeentwicklung dar. Als Kundenkreis nahm man in den 1960er Jahren vorrangig Diätküchen, Sanatorien, sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe in den Blick. Die Verwendung im privaten Haushalt wurde erst rund 20 Jahre später aktuell.

Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür am 7. August wurde in der obersten Etage des Backsteinbaus eine systematische Ausstellung der unterschiedlichen Form- und Gießverfahren fertiggestellt. Sie zeigt sehr anschaulich die Unterschiede zwischen den einzelnen bewährten Formverfahren mit Dauermodellen und Dauerformen sowie ihre Einsatzmöglichkeiten anhand typischer Produkte. Um diese Bereicherung haben sich besonders Uwe Drees und Dr.-Ing. Horst Kowalke verdient gemacht. Ihnen und den Firmen, die praktische Beispiele (Modelleinrichtungen, Formen und Gussteile) zur Verfügung stellten, gilt unser ausdrücklicher Dank.

Um in der Vorführ- und Mitmach-Gießerei zukünftig auch Eisenwerkstoffe schmelzen zu können, wurde uns von der Firma Hüttenes-Albertus, Hannover, ein dort gefertigter einfacher Schmelzofen für Gasfeuerung dankenswert kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Vorträge und Veranstaltungen

Film– und Vortragsveranstaltung am 15. November 2011

Film von Horst Groth, Ennepetal: »Carl August Bauer« – Zur Geschichte der Firma von der Gründung 1869 bis zur Schließung nach über 140 Jahren am 31.12.2010.
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Helmut Burger, Biedenkopf: »Öfen und Ofenplatten – Eiserne Kulturgüter der Renaissance – Ars sacra in ferro«.

Vortrag „Die Entwicklung der heimischen Industrie“ am 11.03.2011 das Thema des Abendvortrages von Friedrich-Wilhelm Schlottmann

Schlottmann, der fasziniert ist von der Eisenverarbeitung vergangener Zeiten ist, hat sich u.a. mit der Entwicklung einer Reihe von Modellen wassergetriebener Hammerwerke zum Experten für die Darstellung alter Arbeitstechniken entwickelt. Im Laufe der Zeit ist eine ansehnliche Sammlung beweglicher Modelle entstanden, die einen Eindruck in die Landschaft frühindustrieller Eisen- und Eisenwarenproduktion geben.

Im Industrie-Museum Ennepetal sind die Modelle von Friedrich-Wilhelm Schlottmann ausgestellt.

Prominente Besucher des Industrie-Museums
Am 27. Juli 2011 besuchten Oliver Wittke, Generalsekretär CDU NRW, und Dr. Ralf Brauksiepe, MdB, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, das Industrie-Museum Ennepetal.

Der Geschichtsausschuß des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute e. V. mit Teilnehmern aus Deutschland, England, Österreich und den Niederlanden besuchte das Museum am 25. Mai 2011.

Mitte August hatte die Gruppe Kunstraum EN mit Werner Kollhoff Künstler des »Koningklijke Portaelskring Vilvoorde« mit Pierre Bogaerts aus der belgischen Partnerstadt von Ennepetal zu Gast im Industrie-Museum. Die auf Leinen gemalten „lebensgroßen Maschinen aus dem Straßen-Industriemuseum“ und weitere Kunstwerke sollen in Belgien und im September 2012 in Ennepetal ausgestellt werden.